Damen NLB

Kader

 

Vordere Reihe von links:  Eirin Krummenacher, Seline Baur, Lea-Maria Huez, Moëna Mika,

                                         Andrea Egli

 

Hintere Reihe von links:   Aline Schoch, Michelle Hodel, Sandra Gehrig, Laura Marxer,

                                         Anna Andersen, Dominika Jarotta

 

Es fehlt:                            Céline Baumann, Magdalena Hofstetter

 

Anna Andersen (Nr. 7) ist seit Anfang Januar 2017 aus beruflichen Gründen nicht mehr im Team. Neue Nr. 7 ist Magdalena Hofstetter aus unserem Damen 3. Liga Team.       

 

Portraits unter: Sponsoren NLB 16 17.pdf     

Spielplan

Keine Einträge.

Resultate/Fotos/Berichte

Trotz Niederlage in Genf - 1. Platz in der Abstiegsrunde

Für das allerletzte Spiel der Saison mussten wir noch nach Genf reisen. Vor dem Spiel war schon klar, dass wir trotz einer Niederlage auf dem 1. Platz bleiben werden. Die vorigen sieben Spiele konnten wir alle mit der höchsten Punktzahl beenden - auch gegen Genf (3:0). Im Hinspiel waren die Genferinnen sehr unkonsant und machten viel zu viele Eigenfehler. Wir spielten damals aber auch souverän und hatten eine gute Defense.

Coach Dusan war in Genf nicht anwesend, dafür coachte die verletzte Lea (Danke!). Sonst waren wir alle - und wollten den 8. Sieg im 8. Spiel.

Es kam aber irgendwie alles anders. Die Genferinnen drückten von Beginn weg extrem auf Sieg und wollten sicherlich noch einen guten Heimmatch den zahlreich erschienenen Zuschauern liefern. 

Unser Block war diesmal nicht erfolgreich, was die grossgewachsenen Genferinnen gekonnt ausnutzten. Auch ihre Angriffe waren mit mehr Power geschlagen und fanden - im Gegensatz zum Hinspiel - auch immer die Lücken in unserer Verteidigung. 

Kurzum - Genf spielte viel besser als noch in Luzern und wir konnten nicht angemessen reagieren. So verloren wir Satz 1 und 2 mit jeweils 20 Punkten. 

Im dritten Satz kämpften wir aber nochmals und lagen sogar bis zu sechs Punkte vorne. Bei 21:18 für uns ging aber plötzlich gar nichts mehr. Wir machten nurnoch Fehler um Fehler. Auch ein Timeout bei 21:22 rüttelte uns nicht wach. Die letzten drei Punkte waren alles direkte Blockpunkte der Genferinnen aus unserem Sideout heraus (21:25). So leichtfertig darf man keinen Satz abgeben. Diese unnötige Schlussphase dämpfte etwas unsere Freude vom 1. Platz der Abstiegsrunde. 

Spätestens aber auf der Heimreise waren wir trotzdem stolz auf unsere Leistungssteigerung in der Abstiegsrunde.

Da die NLA Frauen von Volley Top Luzern freiwillig in die NLB absteigen, wird es auch für uns Änderungen geben. Ihr werdet aber noch früh genug darüber informiert. Sicher ist aber schon, dass Lea, Andrea, Moena und Michelle nächste Saison nicht mehr für Luzern spielen werden. Wir wünschen euch tolle neue Herausforderungen und danken euch für die schöne Saison, die wir mit euch erleben durften.

 

Souveräner Sieg im letzten Heimspiel der Saison

Am Freitagabend hatten wir unser Abschlussessen im Restaurant Prizzi (Sponsor). Da beim Essen klar wurde, dass sich viele Veränderungen im Team abzeichnen werden - wer nächste Saison noch weiterspielt und wer nicht - waren wir umso motivierter, noch einmal alles fürs und mit dem bestehenden Team zu geben.

Dieses Mal waren wir ein eher geschrumpftes Team, da Domi, Eirin und Lea aus beruflichen, gesundheitlichen oder privaten Gründen nicht anwesend waren. 

Trotzdem zeichnete sich schon früh im ersten Satz ab, dass wir gegen Cheseaux II den 7. Sieg im 7. Spiel wollen. Mit 25:18 und 25:18 kamen wir zu einem ungefährdeten 2:0 Vorsprung.

Im dritten Satz starteten Aline und Céline auf den Aussenpositionen für Moena und Sandra. Nach einer kurzen Angewöhnungsphase zeigten sie tolle Aktionen - und Aline servierte sogar 2 Asse. Céline und Andrea waren in der Abwehr sehr präsent und Maggie/Laura in der Mitte hatten viele schöne Block- und Angriffspunkte zu verzeichnen. Seline variierte gekonnt die Pässe auf alle Spielerinnen und Michelle verbuchte wuchtige Angriffsbälle - ohne dass Cheseaux eine Chance gehabt hätte, irgendwie noch an den Ball zu kommen.

Alles in allem war es eine super Teamleistung! Wenn man dennoch ein kleines Haar in der Suppe suchen möchte, wären es vielleicht die wenigen Gratisbälle, die wir direkt zum Gegner oder zu nah ans Netz schoben... 

Wir konnten uns ab der Qualirunde bis jetzt in unserer Block-Verteidigungsabwehr enorm steigern. Praktisch jeder Angriffsball von Cheseaux konnten wir noch blocken, entschärfen oder verteidigen. Das hat Spass gemacht :)

Bereits jetzt ist klar, dass wir die Abstiegsrunde auf dem 1. Platz beenden werden. Die Saison ist aber noch nicht vorbei, sondern eine letzte lange Reise nach Genf steht uns am 25.3 bevor. 

Vielen Dank an die Zuschauer, die uns an den Heimspielen unterstützt und uns in der Saison 2016/2017 begleitet haben.

 

Trotz Aufregungen vor dem Spiel - drei Punkte

Wegen einem vergessenen Matchshirt und einer falschen Matchhose (zwei unterschiedliche Spielerinnen - Namen der Redaktion bekannt) mussten wir in der Garderobe unsere Nummern auf unser Einspielshirt tapen und mit umgedrehten Hosen spielen.

Diese Umstände hatten einige Lacher zur Folge, war aber nicht nur förderlich für die Konzentration vor dem Spiel. 

Dennoch konnten wir Satz 1 (25:20) und Satz 2 (25:21) relativ klar mit einer kompakten Teamleistung für uns entscheiden. Der Erfolg war vor allem auf unsere tiefere Eigenfehlerquote zurückzuführen.

Im dritten Satz wurden wir mit einer Serviceserie von 10 Punkten des Gegners regelrecht überrannt. Es klappte überhaupt nichts mehr und so machte Val-de-Travers Punkt um Punkt - ohne gross etwas dafür tun zu müssen. Auch mit den zwei Timeouts bei 2:11 und 7:17 kam nicht die erhoffte Wende - die wir diese Saison schon mehrmals geschafft haben. So ging der Satz mit 25:9 an die Gegner.

Im vierten Satz konnten wir uns mit Céline's Service etwas vom Gegner absetzen. Auch ein Timeout von Val-de-Travers bei 4:9 stoppte Céline nicht. Mit einer guten Abwehrleistung erzielten wir Break um Break. 23:12 stand es schon bald für uns und wir sahen uns schon fast auf der Heimreise. Val-de-Travers konnte aber nochmals vier Punkte in Serie für sich verbuchen. So stand es plötzlich nur noch 23:16. Dusan nahm ein Timeout und rüttelte uns nochmals wach! Da die Annahme beim nächsten Ball perfekt war, spielte Domi einen schnellen Ball durch die Mitte, was das 24:16 bedeutete. Der Matchball war hart umkämpft - wurde aber wieder mit einem schnellen Ball durch die Mitte beendet. Abgesehen vom unnötigen Satzverlust im Dritten können wir zufrieden sein mit unserer Leistung.

Hervorzuheben wäre die Leistung von unserer Libera Andrea, die im Spiel konzentriert und agil die Annahme-/Abwehrleistung managte und zum Teil mirakulös die wuchtigen Angriffe der Gegnerinnen verteidigte. Auch Céline, die ihr Comeback nach der Verletzung gab, hat tolle Aktionen vorne am Netz und auch am Service gezeigt.

Somit kommen wieder drei Punkte auf unser Konto. Das Ende der Saison ist bereits in Sicht. Das letzte Heimspiel findet am 18.3 um 16 Uhr im Säli gegen den Tabellenletzten VBC Cheseaux II statt. Wir möchten uns noch mit einem Sieg bei unseren treuen Fans/Begleiter verabschieden. Kommt doch alle und unterstützt uns ein letztes Mal :)

Das allerletzte Spiel findet dann am 25.3 um 18 Uhr in Genf statt.

 

Drei Punkte zum frühzeitigen Ligaerhalt

Am Samstag stand ein weiteres Heimspiel (im Alpenquai) auf dem Programm. Die Rückrunde wurde mit dem Spiel gegen Volley Köniz II lanciert. Bei uns waren alle ausser Céline an Bord, die noch weiter an ihrer Verletzung laboriert. Im nächsten Spiel auswärts in Val-de-Travers sollte sie aber wieder einsatzfähig sein.

Da am gleichen Tag die NLA Köniz gegen Volley Top Luzern spielte, waren wir gespannt, wer alles in unsere Spielhalle im Alpenquai auflaufen wird. Ihre auffälligste Spielerin im Hinspiel, Zoe Vergé-Dépré, war diesmal nicht dabei. Dafür war Spielertrainerin Laciga dabei, sie hatte aber nur im 1. Satz kurze Einsatzzeit. 

Wir starteten konzentriert in die Partie und die Annahme klappte von Beginn weg. So konnte Seline unsere Mitte immer wieder mit schnellen Bällen bedienen, was für die jungen Könizerinnen wiederum Schwierigkeiten bedeutete. Wir zogen dann mit 15:8 davon. Maggie kam nun zum Service und machte 9(!) Service in Serie. Gleichzeitig agierten wir auch am Netz konsequent und hinten in der Defense holten wir einen Ball nach dem anderen. Es war ein Schaulaufen und mit 25:9 ging der Satz überaus deutlich an uns.

Die Könizerinnen erholten sich vom Schock des ersten Satzes mühelos und liessen sich nicht abschütteln. Dusan wechselte dann Aline für Moena und später auch noch Domi für Seline ein. Wir bekamen ihre Angriffe über die Position 4 nicht wie gewünscht in den Griff. Zu viele Blockout-Fehler unsererseits machten uns das Leben schwer. Aber genau zum richtigen Zeitpunkt konnten wir uns dann doch noch einen Block auf dieser Position gutschreiben lassen und kehrten das Resultat von 23:24 auf 26:24, auch dank Domi's aggressivem Service!

Der dritte Satz war auch wieder sehr, sehr knapp. Immer wieder wurden tolle Aktionen gleich wieder mit kopflosem Volleyball zunichte gemacht. Wir waren nicht konsequent genug und dies nutzten die Könizerinnen gekonnt aus. Aber auch die Gegnerinnen machten Eigenfehler und so schaukelte sich das Spiel hoch. Bei 19:22 aus Könizer Sicht nahm Laciga ein Timeout und dies zeigte Wirkung. Den Satzgewinn und somit der 3-Punkte-Gewinn vor Augen, liessen wir in dieser Phase nach und Köniz glich bis 22:22 aus. Nun nahm Dusan ein Timeout und auch dies zeigte sogleich Wirkung, da wir zwei Punkte zum 24:22 machten. Aber Köniz glich wieder aus und hatte sogar wieder einen Satzball bei 24:25. Mit Michelle am Service machten wir aber wieder drei Punkte in Serie und gewannen somit den Satz in der Verlängerung (27:25). 

Dank diesen weiteren drei Punkten auf unserem Konto können uns die 5.-8. Platzierten nicht mehr einholen und somit spielen wir auch nächste Saison in der NLB! 

Auch wenn wir das Ziel "Ligaerhalt" geschafft haben, lehnen wir uns jetzt nicht zurück, sondern wollen unsere Siegesserie weiterführen. Wir möchten uns nämlich nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen lassen :) 

 

Nächstes Spiel: 11.3 um 17 Uhr in Val-de-Travers.

Letztes Heimspiel der Saison: 18.3 um 16 Uhr im Säli gegen VBC Cheseaux II.

 

Weitere drei Punkte trotz mässigem Spiel

Es war eine lange Reise nach Cheseaux, da bei diesem schönen Wetter alle in die Berge wollten und somit auf der Route viel Verkehr herrschte. Wir schafften es aber trotzdem pünktlich in der Halle zu sein und starteten fokusiert ins Spiel. Dank druckvollen Services von Michelle erhöhten wir von 4:4 auf 11:4 und legten so den Grundstein für einen ungefährdeten 25:18 Satzsieg. 

Leider verschliefen wir dann aber den zweiten Satz und waren sogleich 0:4 hinten. Die Annahme wollte nicht klappen und auch im Angriff kamen wir nicht durch. Es war ein verkorkstes Spiel mit vielen unnötigen Fehlern auf beiden Seiten. Bei 3:6 konnten wir wiederum mit Michelle's Service zum Gegner aufschliessen und mit Maggie am Service sogar von 15:13 auf 22:13 erhöhen. Der zweite Satz ging somit 25:14 an uns. 

Auch wenn wir 2:0 führten, konnten wir mit unserer Leistung nicht zufrieden sein. Zu wenig Sideout-Punkte gelangen uns, da die Annahme Mühe hatte und die Angriffe zu lesbar waren. Cheseaux war meistens am richtigen Ort, konnten aber unsere Schwächephasen nicht ausnutzen. 

Dies gelang ihnen im dritten Satz besser. Dort liefen wir immer einem 4-5 Punkterückstand hinterher. Es stand bald 8:13 und 12:18. Mit einer Serviceserie von Laura kamen wir aber wieder auf 16:18 heran. Bei einer Angriffsaktion von Cheseaux, verletzte sich ihre Nr. 6 bei der Landung am Knie und musste ausgewechselt werden. An dieser Stelle schnelle und gute Genesung! Cheseaux kämpfte dann zwar tapfer weiter, aber wir machten weiterhin Druck und konnten den 25:22 Satzsieg nach 1 Stunde 9 Minuten bejubeln.

Das Positive am Spiel war, dass wir trotz mässiger Leistung drei Punkte einfahren konnten. Wir müssen aber im nächsten Spiel gegen Köniz sicher wieder bessere Annahmen zur Passeuse bringen und variantenreichere Angriffe im gegnerischen Feld platzieren. Nur so können wir auch weiterhin Siege bejubeln und hoffentlich bald den Ligaerhalt feiern!

Nächstes Heimspiel: 4.3 um 17 Uhr im Alpenquai gegen Volley Köniz II.

 

Unerwartet klarer Sieg gegen Genève Volley

Wie bereits die Spielerinnen von Val-de-Travers, griffen die Genferinnen beim Einsmashen wie die Weltmeisterinnen an. Nicht nur die Leistungsträgerinnen im Team, sondern auch Spielerinnen, die uns beim Videostudium nicht sonderlich aufgefallen sind, hauten uns die Bälle um die Ohren.

Nichtsdestotrotz kamen auch wir gestärkt aus den zwei gewonnen Spielen gegen Val-de-Travers und Köniz und liessen uns vielleicht nur ein bisschen verunsichern :) 

Die ersten Bälle waren wiedermal ein Abtasten beider Teams. Erst als Michelle bei 6:5 zum Service schritt, konnten wir dank ihren druckvollen Services und unserer guter Defensearbeit sechs Punkte nacheinander für uns verbuchen lassen. Die Genferinnen halfen uns aber auch dabei, weil sie sehr viele (unnötige) Netzfehler machten. Wir konnten den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen und kamen zu einem ungefährdeten 25:16 Satzerfolg.

Der zweite Satz war sehr viel ausgeglichener - ausser am Anfang, als wir Annahmefehler en masse produzierten und die Gegner mit 7:1 davonzogen. Wir konnten dann aufholen, waren aber meistens ein paar Pünktchen hinten mit 5:8, 14:15 und 16:18. Die Genferinnen konnten sich aber nicht absetzen, weil sie - wie auch im ersten Satz - sehr viele Eigenfehler produzierten, die wir natürlich dankend annahmen! Bei 23:23 nahm Dusan ein Timeout. Dies schien Wirkung zu zeigen, da wir den Sack dann auch gleich zumachen konnten (25:23).

Cool. 2:0 Führung gegen ein Genf, dass auch nur haarscharf an den Playoffs vorbeigeschrammt war. Einen Punkt hatten wir auf sicher. Aber wir waren uns alle einig, dass heute auch drei Punkte drinlagen.

Der Start in den dritten Satz war aber eine Kopie des zweiten Satzes. Wieder gelang es uns nicht, die Annahme nach vorne zu bringen. Links und rechts spickten uns die Bälle weg, sodass es unmöglich war, ein Sideout zu machen. Wieder zogen die Genferinnen mit 6:1 davon. Aber auch wie im zweiten Satz konnten wir uns vom miesen Start erholen und mit Punkten reagieren. Wiederum waren es aber auch die Gegnerinnen, die uns bei der Aufholjagd unterstützten. In den dümmsten Momenten machten sie Servicefehler oder schlugen ihre wuchtigen Angriffe ins Netz oder ins Out. Wir liessen uns nicht beeindrucken und mit einer Sandra im Angriff, die die Genferinnen schier zur Verzweiflung brachte, gewannen wir auch den dritten Satz mit 25:19.

Wow. Schon wieder einen 3:0 Sieg! So macht Volleyball spielen Spass :)

Am Samstag reisen wir nach Cheseaux und spielen das letzte Hinrundenspiel der Playouts. Auch dort wollen wir uns von der besten Seite zeigen und weitere drei Punkte einfahren. Wir haben uns eine gute Ausgangslage für den Ligaerhalt geschaffen. Nun gilt es weitere Punkte zu sammeln, um unser Ziel auch erreichen zu können. 

Nächstes Heimspiel: 4.3 um 17 Uhr im Alpenquai gegen Volley Köniz II.

 

Konstante Leistung wird mit drei Punkten belohnt

Im Freitagstraining waren noch drei Spielerinnen krank. Zum Glück waren alle drei dann doch beim Auswärtsspiel in Köniz mit dabei. 

Mit Sandra am Service starteten wir direkt mit sieben Punkten in Serie. Dies holte Volley Köniz aber wieder mit guten Services ihrerseits auf. Danach waren wir wieder am Drücker und spielten wieder einen Vorsprung heraus. Diesmal konnten die jungen Könizerinnen nicht mehr reagieren und wir gewannen den Satz zu 17. 

Der zweite Satz war sehr eng umkämpft. Kein Team konnte sich absetzen und so waren auch längere Ballwechsel zu sehen. Vergé-Dépré, ihre auffälligste Spielerin, verteidigte viele unserer Bälle, kam aber mit dem Angriff nicht immer zu einem Punkt. Immer mehr wurde auch unsere Mitte angespielt, dies machte unser Angriffsspiel variabel. Bei 21:23 nahm Dusan ein Timeout. Dies zeigte Wirkung. Sogleich holten wir zwei Punkte auf. Nun nahm Köniz das Timeout. Wie auch im Spiel gegen Val-de-Travers eine Woche davor, behielten wir die Nerven und konnten den Satzgewinn bei 27:25 bejubeln.

Immer wieder blitzte das Potential der jungen Könizerinnen bei diversen Spielzügen auf. Viele dieser Talente trainieren bzw. spielen in der NLA. Wir konnten aber dagegenhalten und waren im dritten Satz immer 2-3 Punkte vorne. In der Schlussphase konnten wir mit Domi am Service nochmals einen Gang höher schalten und den Satz 25:22 gewinnen. 

In diesem Spiel zeigte sich, dass unsere Breite des Kaders enorm wichtig ist. Wenn es einer Spielerin auf dem Feld nicht optimal läuft, können andere Spielerinnen frischen Wind reinbringen und auf demselben Niveau weiterspielen. Wir haben nicht 6 Stammspielerinnen und 6 Ersatzspielerinnen - sondern 12 Spielerinnen, die jederzeit einsatzfähig sind und ihren Job auf dem Feld auch gut meistern. Sofern sie nicht durch Krankheit oder Verletzung eingeschränkt sind!

Diese zwei Siege geben uns Selbstvertrauen und wir hoffen, diesen Schwung auch ins Spitzenspiel gegen Genf mitnehmen zu können.

Anpfiff ist am 18.2 um 16 Uhr im Säli.

 

 

Gelungener Auftakt in die Playouts

Da wir das letzte Qualifikationsspiel gegen den VBC Glaronia leider 2:3 verloren hatten und gleichzeitig der VBC Galina noch zweimal gewann, überholten uns die Liechtensteinerinnen auf der Zielgeraden und verbannten uns auf einen Playoutplatz. Nach einem spielfreien Wochenende spielten wir am Samstag (4.2) bereits das erste Playoutspiel.

 

Mit einem Heimspiel starteten wir in die Abstiegsrunde. Der Gegner hiess Val-de-Travers und wir waren leicht beeindruckt von ihrer Körpergrösse und ihrem Einsmashen, als sie uns die Bälle um die Ohren hauten. Wir mussten in diesem Spiel leider auf Domi (Weiterbildung) und Céline (Verletzung) verzichten. Auch Lea war angeschlagen, stand aber tapfer an der Seitenlinie und unterstütze die Mannschaft lautstark.

Der erste Satz war sehr ausgeglichen. Wir standen stabil in der Annahme und forderten die grossgewachsenen Gegnerinnen immer wieder mit Finten heraus. Zu Beginn war die Finte eine 100% Erfolgsgarantie. Trotzdem fanden sie auch immer wieder die Lücke in unserer Verteidigung. Die Zuschauer sahen einen spannenden Kampf. Ab 24:23 hatten wir viele Satzbälle. Erst bei 32:30 konnten wir dann aber den Sack zumachen.

Im zweiten Satz waren wir schnell 8:3 vorne. Der gegnerische Coach wechselte daraufhin auf der Mitteposition. Es gab nun Diskussionen zwischen dem Schiri und den Spielerinnen/Coaches von Val-de-Travers bezüglich der LAS-Regelung. Nach einigen Diskussionsminuten ging das Spiel dann aber weiter. Wir liessen uns vom Unterbruch nicht beeindrucken und verteidigten weiterhin stark. Auch unser Block stand meistens am richtigen Ort und wir konnten sehr viele Bälle entweder entschärfen oder blocken. Als die Mittespielerin zum Service kam, gab es nochmals Wortwechsel mit dem Schiri. Dusan ermahnte uns nicht auf die hitzige Diskussion zu achten, sondern fokussiert - und vor allem warm zu bleiben! Auch dieser Unterbruch ging irgendwann vorüber! Wir liessen die Spielerinnen aus Val-de-Travers nicht mehr herankommen und zogen kompromisslos auf 10:5, 16:8 und 22:12 davon. 25:13 hiess das klare Satzresultat.

Nun wollten wir die drei Punkte unbedingt. Leider stand es bald 8:3 für die Gegnerinnen. Das umgekehrte Bild wie noch im zweiten Satz. Sie reüssierten wieder vermehrt im Angriff. Im zweiten Satz gingen diese Angriffsbälle noch ins Out oder wurden von uns verteidigt/geblockt. Vor allem ihre Nummer 11 hämmerte plötzlich die Bälle von der Position 4 in unser Feld. Wir waren 15:19 hinten, kämpften uns aber mit Wille und Einsatz zurück. Es war wieder ein Kopf-an-Kopf Rennen, mit knappen Satzbällen ihrerseits. Wir konnten aber den Spiess nochmals umdrehen, dank einer entfesselten Sandra im Angriff und taktisch klug gespielten Pässen von Seline, und sicherten uns den dritten Satz mit 31:29 und das Spiel mit 3:0.

Momentan befinden wir uns auf dem 2. Platz, punktgleich mit Genf, welches ein besseres Satzverhältnis bzw. Punkteverhältnis aufweist. 

 

Nächstes Spiel: 11.2, 13:30 Uhr in Köniz

Nächstes Heimspiel: 18.2, 16 Uhr im Säli gegen Genf

 

 

Enorm wichtiger Auswärtssieg

Wir gingen im Hinspiel gegen GSGV Giubiasco sang- und klanglos unter. Damals verteidigten die jungen, agilen Tessinerinnen all unsere Angriffsbälle und wir konnten auch sonst nicht überzeugen. Wir wollten dies besser machen und fuhren topmotiviert ins Tessin. Auch die Strassenverhältnisse waren besser als angenommen und so konnten wir uns nach einem kurzen Stopp nach dem Gotthard stressfrei aufwärmen.

Der Start in den ersten Satz war ein Abtasten auf beiden Seiten. Der Service war nicht risikoreich und auch die Angriffe waren eher kontrolliert als angriffig. In der Mitte konnten wir uns durch variantenreiches Angriffsspiel mit 14:8 absetzen. Die Tessinerinnen kehrten aber postwendend zurück und bei 22:22 schlossen sie wieder zu uns auf. In dieser wichtigen Phase konnten wir keinen einzigen Punkt mehr verbuchen und mussten Giubiasco 25:22 davonziehen lassen. 

Es war ein sehr intensives Spiel mit spektakulären und langen Ballwechseln. Unsere Verteidigung war viel besser als noch im Hinspiel und auch die Angriffe fanden den Weg auf den gegnerischen Boden. Die Tessinerinnen schienen mehr und mehr verunsichert zu sein, da sie viele Angriffsbälle ins Out setzten. Zu viel Risiko nahmen sie in dieser Phase des Spiels. Ab 24:21 für uns wurde es aber nochmals spannend, weil wir plötzlich zittrige Hände bekamen und Giubiasco auf 24:23 herankommen liessen. Dusan nahm daraufhin ein Timeout, was seine Wirkung nicht verfehlte. Wir konnten uns nochmalsl fokussieren: wir nahmen den Service perfekt an, Domi spielte einen schnellen Ball über die Mitte und der Ball wurde im gegnerischen Feld kompromisslos versenkt. 25:23 für uns. Uff, dass war knapp!

Giubiasco hatte am knappen Satzverlust und die beinahe 2:0 Satzführung so zu Beissen, dass sie komplett von der Rolle waren. Bei 13:5 für uns nahm der Tessiner Coach eine Auszeit. Dies zeigte keine grosse Wirkung. Wir konnten Schalten und Walten wie wir wollten. Alles gelang. Perfekte Annahmen, variantenreiches Zuspiel, druckvolle Angriffe, schöne Blockpunkte und auch Servicewinner spielten wir heraus. Es lief einfach alles wie am Schnürchen und so gewannen wir den dritten Satz auch klar mit 25:14. 

Giubiasco schien sich immer mehr zu verkriechen. Sandra's Serviceserie brachte uns gleich 8 Punkte ein. Leider hatten wir dann einen Hänger und Giubiasco schloss von 5:11 auf 11:11 auf. Durch dieses Aufbäumen hatten sie wieder Hoffnung. Sie machten wieder schöne Angriffspunkte und stellten uns auch in der Verteidigung wieder vor Probleme. Dann kam Laura an den Service und machte so viel Druck, dass Giubiasco den Ball nicht zur Passeuse bringen konnte. Zusätzlich funktionierte auch die Verteidigungsarbeit wieder besser und wir konnten weiterhin durch druckvollen Angriff das Break erarbeiten. Somit hatten wir nach dieser Serviceserie 6 weitere Punkte auf dem Konto und Giubiasco konnte darauf nicht mehr reagieren. Michelle schloss mit einem Servicewinner den Satz mit 25:18. Der Jubel über die gewonnenen drei Punkte war gross.

Da unser andere direkte Konkurrent VBC Galina in Ruswil 3:0 verlor, haben wir es wieder selbst in der Hand uns für die Playoffs zu qualifizieren.

Drei Punkte gegen den VBC Glaronia im letzten Meisterschaftsspiel wäre zugleich das Playoffticket! Nun heisst es noch eine Woche intensiv und fokussiert trainieren, damit wir das Saisonziel Playoffs erreichen können.

Kommt alle in die Säli-Turnhalle am 21.1 um 16:00 Uhr und unterstützt uns in diesem Showdown. Wir würden uns sehr freuen!

 

Kein guter Start ins neue Jahr

Am 7.1 empfingen wir den Tabellenletzten VBC Steinhausen bei uns in der etwas winterlichen (temperaturtechnisch) Säli-Turnhalle. 

Im Hinspiel konnten wir nicht vollends überzeugen, gewannen aber dennoch 3:1. Im Rückspiel verlief einiges nicht wunschgemäss. Den Start verschliefen wir komplett und so stand es bereits nach wenigen Minuten 4:12. Nur mit einer kämpferischen Leistung und Seline am Service konnten wir Punkt für Punkt aufholen. Wir lagen dann sogar 24:22 in Führung, trotzdem verloren wir ihn 24:26. Ärgerlich! 

Im zweiten Satz schraubten wir unsere Eigenfehlerquote nach unten und gleichzeitig war auch unser Angriffsspiel, der Service und die Verteidigung besser. Das klare Verdikt: 25:16. 

Auch in den dritten Satz starteten wir stark. In der Mitte des Satzes brachen wir aber ein und uns unterliefen unnötige Fehler: Angriffsfehler ins Netz, Netzberührungen beim Blocken, Gratisbälle direkt übers Netz oder Doppelfehler beim Zuspiel. Es war verhext und so verloren wir den dritten Satz mit 23:25. 

Wir liessen uns aber im vierten Satz nicht abschütteln. Im Gegenteil. Wir konnten wieder einen Zacken zulegen und bei 15:11 und 19:13 für uns sah sich der Steinhausen Coach gezwungen die Timeouts zu nehmen. Trotzdem zogen wir unser Ding durch und gewannen 25:19. 

Steinhausen war ein hartnäckiger Gegner. Kein einziges Spiel konnten sie bisher gewinnen, aber ihr Teamgeist und ihre kämpferische Leistung war beeindruckend. Sie spürten wahrscheinlich, dass ein Sieg gegen uns drinlag und mobilisierten nochmals ihre Kräfte im 5. Satz. Schnell waren wir 3:7 im Hintertreffen und auch das Quäntchen Glück war nicht auf unserer Seite.

Gross war der Jubel bei Steinhausen über ihren ersten Sieg der Saison. Gross war der Frust bei uns über die verpatzte Chance, eine gute Ausgangslage für die Playoffs zu schaffen. 

Noch ist es möglich mit sechs Punkten gegen Giubiasco auswärts und Glaronia zuhause - und Niederlagen von Galina - sich doch noch für die Playoffs zu qualifizieren. Aber das Rechnen sollte Nebensache sein, wichtig ist nun, dass wir uns wieder zusammenraufen und nochmals zwei tolle Spiele zeigen.

Personelle Veränderung im Team:

Anna, unsere Mittespielerin, wird nicht mehr bei uns spielen, da sie aus beruflichen Gründen zurück nach Schweden zieht. Dafür dürfen wir Maggie aus unserem Verein bei uns willkommen heissen. Sie konnte bereits einige Akzente im Block und Angriff setzen.

Alles Gute, Anna und danke für deinen Einsatz! Willkommen im Team, Maggie!

 

Ein paar Bildimpressionen aus dem Spiel FC Luzern II gegen VBC Galina vom 10.12.2016

1:3 (27:25, 16:25, 22:25, 19:25)

 

Schwache Leistung gegen Tabellenleader Volley Toggenburg I  

Ins Spiel starteten wir konzentriert. Gleich drei Punkte gelangen uns mit Domi am Service. Danach glichen die Toggenburgerinnen aber aus und zogen sogar an uns vorbei. Wir liefen immer einem zwei bis fünf Punkte Rückstand hinterher. Domi, die als beste Spielerin ausgezeichnet wurde, musste bei fast allen Annahmen oder Verteidigungsaktionen von uns enorme Laufwege absolvieren. So stand es dann auch 20:25.

Der zweite Satz ging in 18 Minuten auch an den Gegner. Wir brauchten immer etwa vier bis fünf Anläufe im Angriff, da Toggenburg gut verteidigte und wir auch keinen Druck auf den Ball bekamen. Im Gegensatz zu uns konnten die jungen Ostschweizerinnen nach Belieben angreifen und wir waren nicht fähig, einfach gespielte Bälle zu kontrollieren. Das klare Verdikt hiess 11:25. Für Trainer Dusan war es fast nicht mitanzusehen. Er reagierte dann im dritten Satz mit einer komplett neuen Aufstellung. Schlimmer konnte es nicht werden!

Wir spielten folglich mit dem 4-2 System. Das heisst, dass beide Zuspielerinnen auf dem Feld standen und immer diejenige Zuspielerin, die hinten auf dem Feld stand, die Pässe verteilte. So hatten wir immer drei Angreiferinnen vorne am Netz. Michelle, die normalerweise Diagonal spielt und nicht im Annahmeriegel war, spielte mit Moena auf der Aussenposition und Lea und Laura in der Mitte. Mit anfänglichen Problemen konnten wir uns aber immer besser mit diesem System arrangieren und bis 9:10 mithalten. Michelle war trotz Trainingsrückstand in der Annahme ein sicherer Wert und unseren beiden Zuspielerinnen gelangen auch schöne Angriffspunkte. Trotzdem kamen die Toggenburgerinnen nie in Bedrängnis, gerade auch weil sie fast jeden Ball in der Verteidigung noch im Spiel halten konnten. Es war zum Verzweifeln und nach nur etwas mehr als einer Stunde stand es dann auch 17:25 und 0:3 in den Sätzen.  

Für uns heisst es nun, über die Bücher zu gehen und individuelle Ziele für das nächste Spiel zu definieren.

Bereits diesen Samstag, 10.12 um 16 Uhr, spielen wir in der Säli-Turnhalle gegen den VBC Galina. Ein Sieg muss her, um nicht den Anschluss an die Playoffplätze zu verlieren! Es ist sogleich auch das letzte Meisterschaftsspiel vor der Pause. Nun heisst es nochmals alle Kräfte mobilisieren, um gegen ein Team auf Augenhöhe die nötigen Punkte einfahren zu können.  

Wir würden uns über eure Unterstützung freuen!

 

Ein packendes Spiel geht knapp verloren  

Am Samstag, 3.12, war der VBC Aadorf I zu Gast bei uns. Es ging um wichtige Playoffpunkte. Das Hinspiel konnten wir noch 3:1 gewinnen. Damals hatten wir starke Services, erfolgreiche Annahmen und einen variantenreichen Spielaufbau.  

Leider konnten wir die starken Services vom Hinspiel nicht bestätigen. Wir machten zu wenig Druck im Service. So konnten die Aadorferinnen auch immer wieder die Mitte forcieren. Der erste Satz ging dennoch 25:21 an uns, weil wir gerade am Ende des Satzes etwas aufdrehen konnten.

Auch der zweite Satz war zu Beginn ein Kopf-an-Kopf Rennen. Kein Team konnte sich richtig absetzen. Dusan wechselte dann in der Mitte bzw. Ende des Satzes noch Seline, Aline und Lea ein um neuen Schwung reinzubringen. Erst am Ende des zweiten Satzes waren die Aadorferinnen einen Tick abgeklärter und zogen von 21:22 auf 21:25 davon.

Nach den ersten beiden Sätzen waren schon 50 Minuten gespielt. Die Zuschauer sahen teils spektakuläre Ballwechsel, da wir in diesem Spiel gute Defencearbeit leisteten. Im dritten Satz konnten wir sogleich mit Anna am Service 4:0 in Führung gehen. Auch Moena servierte stark und hatte eine Serviceserie von sieben Punkten. Wir waren zwischenzeitlich sogar neun Punkte vorne. Aber dieser Vorsprung hemmte uns eher, als dass er uns pushte. Wir verloren komplett den Faden und mussten ansehen, wie die Aadorferinnen in dieser Phase des Spiels Druck machten, Punkt für Punkt aufholten, alles verteidigten und ihnen wuchtige Angriffspunkte gelangen. Wir konnten nicht mehr reagieren, auch nicht mit Spielerinnenwechsel. Auch die Timeouts bei 17:11 und 21:19 konnten unseren verlorengegangenen Fokus nicht mehr zurückholen und so war der Satz mit 23:25 verloren.

Wir liessen die Köpfe aber nicht hängen, sondern reagierten auf die bittere Satzniederlage mit erneutem Fokus aufs Spiel. So ging der vierte Satz mit 25:21 an uns.

Das Spiel war sehr kräfteraubend, da es zum Teil sehr lange Ballwechsel gab. Insgesamt ging das Spiel auch über zwei Stunden. Man sah, dass die Luft auf beiden Seiten etwas draussen war. Es häuften sich unnötige Fehler im Angriff. Dusan sah sich gezwungen bereits bei 2:6 ein Timeout zu nehmen. Wir konnten den Fokus aber wieder aufs Spiel lenken und mit gut platzierten Angriffen und guter Verteidigungsarbeit reagieren. Die Aadorferinnen machten in dieser Phase sehr viele Eigenfehler. Entweder ging der Angriff direkt ins Out oder ins Netz. Mit dieser ungewollten Hilfe des Gegners stand es plötzlich 12:11 für uns. Die Aadorfer Passeuse, die im Spiel bereits mit druckvollen Services auffiel, zeigte aber in dieser heissen Phase des Spiels keine Unsicherheit und servierte Aadorf zum 15:12 Sieg. Trotz enttäuschter Gesichter nach dem Spiel und der knappen Niederlage nachtrauernd müssen wir nach vorne schauen.

Bereits morgen, 7.12, werden wir auf den Tabellenleader Volley Toggenburg I treffen. Wir wollen die klare Niederlage vom Hinspiel geradebiegen und setzen alles daran, mit drei Punkten im Kofferraum die Rückreise nach Luzern anzutreten. 

 

Diskussionsloser Derby-Sieg gegen VB Fides Ruswil

Gestern waren wir in der Ruswiler Dorfhalle zu Gast. Wir wollten von Beginn weg mit unserem Service Druck machen, damit der Ruswiler Spielaufbau früh gestört wird. Dies gelang uns noch nicht von Anfang an. Was uns aber im Service noch nicht wunschgemäss gelang, konnten wir vorne am Netz ausgleichen. Der erste Punkt des Spiels war ein schnellgespielter Ball über die Mitte, den Anna ins gegnerische Feld knallte. Das Spiel ging aber erstmals ein bisschen hin und her und ein erstes Abtasten war zu sehen. Erst als Michelle zum Service schritt und die Ruswiler Annahme in Schwierigkeiten brachte, konnten wir davonziehen. Auch das Timeout von Ruswils Trainer bei 9:12 konnte Michelle nicht stoppen. Ihre Antwort war ein Ass! Das zweite Timeout folgte dann bei 9:16. Auch Lea, die die angeschlagene Laura auf der Mitteposition ersetzte und einige schöne Punkte am Netz verbuchte, hatte eine Serviceserie von fünf Punkten, sodass der erste Satz mit 25:14 an uns ging.

Domi machte gleich zu Beginn des zweiten Satzes Druck im Service und manch Ruswiler Fan rieb sich die Augen beim Spielstand 0:6 aus Ruswiler Sicht. Der Annahmeriegel von Ruswil klappte überhaupt nicht und fehlende Kommunikation machte ihnen zusätzlich das Leben schwer. Ausserdem schlugen sie oft ihre Angriffe ins Out. Wir zogen unser Ding durch und auch als Seline für Domi bei 13:4 auf der Passeuseposition reinkam gab es keinen Bruch im Spielaufbau. Céline kam dann auch noch für Moena aufs Feld. Wir blieben konzentriert und konnten einige längere Rallys für uns entscheiden. Nach gerade mal 16 Minuten war auch Satz 2 im Trockenen.

Zuerst servierte Moena stark und machte vier Punkte in Serie. Dann verhalf uns Seline, die auch im dritten Satz mit vollem Einsatz unseren Spielaufbau koordinierte, mit ihrem Powerservice zu einer erneuten frühen Führung und auch die Timeouts bei 4:7 und 8:14 halfen den Ruswilerinnen nicht, ins Spiel zu kommen. Zu gut waren unsere Service und zu hoch war ihre Eigenfehlerquote. Céline kam wieder für Moena und auch Laura kam für Lea bei 20:13 aufs Spielfeld um den Block zu verstärken. Sie berührte den Ball aber kein einziges Mal, weil Seline wieder ihre Power beim Service ausspielte und bis zum 25. Punkt die Ruswiler Annahme einmal mehr vorführte. So stand es 25:14 und wir waren froh, dieses Spiel mit drei Punkten abzuschliessen. Sicherlich waren die Gegner geschwächt, da ihre stärkste Angreiferin abwesend war. Trotzdem können wir stolz auf uns sein, da gerade solche „einfachen“ Spiele schnell einmal kippen können.

Nun liegt der Fokus aber auf unserem nächsten wichtigen Heimspiel gegen den VBC Aadorf. Sie werden sicher alles daran setzen, die bittere Niederlage gegen uns mit einem Sieg wettzumachen. Wir sind gewarnt und wollen unbedingt diese drei Punkte, damit wir uns weiterhin auf einem Playoffplatz befinden.  

Kommt doch am 3.12 um 16 Uhr in die Säliturnhalle und feuert uns an! Wir würden uns freuen.

 

Zwei Matchbälle reichen nicht für einen Sieg

Der erste Satz gegen Glaronia war sehr ausgeglichen. Wir waren meistens ein paar Punkte vorne, aber konnten uns dennoch nicht richtig absetzen. Unsere Annahme gelang gut, sodass wir wieder unsere Mitteangreiferinnen gezielt einsetzen konnten. So war es für unsere Gegnerinnen schwierig, den Block zu stellen. Der Anfangssatz war aber auch geprägt von vielen Eigenfehler auf beiden Seiten. Unnötige Angriffsfehler oder auch Missverständnisse zwischen zwei Spielerinnen bekamen die Zuschauer öfters zu sehen. Da es aber eben auch den Gegnerinnen nicht möglich war die Eigenfehlerquote tief zu halten, gewannen wir den ersten Satz auch eher klar mit 25:21.

Im zweiten Satz beim Stand von 5:1 für uns gab es schon das erste Timeout . Wir konnten diesen Vorsprung aber dank variantenreichem Spiel halten und zogen bis auf 20:16 davon. Ein kollektiver Ausfall führte aber dazu, dass uns nichts mehr gelang und wir Glaronia bis 22:22 herankommen lassen mussten. Die Schlussphase war sehr hektisch und als wir einen Satzball bei 25:24 hatten, gelang es uns einfach nicht, den Ball auf den Boden zu bringen. Glaronia war in dieser Phase kaltblütiger - ihnen gelang drei Punkte in Folge. Somit stand es 25:27 und 1:1 in den Sätzen.

Der dritte Satz war auch sehr umkämpft, erst in der Endphase konnten wir uns absetzen - auch immer wieder durch kluggespielte Finten - und so hiess es 25:18 für uns.

Der vierte Satz verschliefen wir komplett. Wie Ende zweiten Satzes, gelang uns auch in der Starphase des 4. Satzes nicht viel. So stand es schnell 3:7 oder auch 11:19. Wenn wir dann mal einen Punkt im Angriff erzielten, machten wir mit zu vielen Servicefehlern unsere Aufholjagd selber zunichte. Der Satz ging so klar an Glaronia mit 25:17.

Auch der fünfte Satz verschliefen wir. Glaronia setzte uns sehr unter Druck und wir konnten nicht entsprechend reagieren. Dusan sah sich dann auch gezwungen, bei 0:3 das erste Timeout zu beanspruchen. Wir konnten nach dieser Verschnaufpause und einigen taktischen Anweisungen wieder aufholen und sogar 8:6 in Führung gehen. Glaronia kam aber, wie so oft in diesem Spiel, wieder heran und es stand 12:11 für uns, als Glaronia ein Timeout nahm. Wir konnten dann wieder etwas wegziehen und hatten bei 14:12 sogar zwei Matchbälle. Nun kamen aber die Annahmen nicht mehr so präzise und Domi konnte nur Rettungsbälle über Aussen spielen. Der Block der Glarnerinnen stand wieder kompakt und so machten sie vier Punkte in Folge.

So zu verlieren - mit 14:16 im 5. Satz und zwei Matchbällen – ist sehr, sehr bitter! Es bringt nun aber nichts, lange zu hadern. Wir müssen nach vorne schauen und die nächsten Spiele Vollgas geben, da wir seit diesem Wochenende auf einen Playout-Platz gerutscht sind. Schon im nächsten Spiel am kommenden Samstag wollen wir in Ruswil wieder drei Punkte holen, damit wir den Anschluss nicht verlieren.

 

Niederlage gegen starke Tessinerinnen  

 

Wir spielten an einem Vorbereitungsturnier in Chur schon gegen GSGV Giubiasco. Wir waren also gewarnt, dass die Tessinerinnen keinen Ball verloren geben und mit Powerangriffen unser Leben schwer machen würden.

Genau so kam es auch! Der ganze erste Satz war sehr ausgeglichen. Keines der Teams konnte sich entscheidend absetzten, da auf beiden Seiten mit wuchtigen Angriffen Punkte erzielt wurden und es immer Hin und Her ging. Am Schluss des Satzes war dann aber der eine oder andere Annahmefehler bzw. Angriffsfehler zu viel und es hiess dann auch 24:26.

Der zweite Satz verschliefen wir komplett. Schnell stand es 3:8 und 3:12. Wir hatten mit ihren starken Angriffen, sowohl über Aussen als auch über die Mitte, Mühe. Und wenn wir mal dann trotzdem einen Angriffsball verteidigen und einen Gegenangriff starten konnten, verteidigten die Tessinerinnen noch unmögliche Bälle. Es war zum Verzweifeln! Der zweite Satz ging so auch klar an Giubiasco mit 25:17.

Nun war von unserer Seite eine Reaktion gefordert, wollten wir doch noch Punkte aus diesem Spiel holen. Leider missling auch hier der Start in den Satz. Annahmefehler und Inkonsequenz im Angriff führten zu einem 6:11. In dieser Phase zeigte der 2. Schiri zweimal einen Aufstellungsfehler von Giubiasco an. Es gab heftige Diskussionen und einen etwas längeren Spielunterbruch. Eine gelbe Karte für den Gegner gab es oben drauf und wir schöpften neuen Mut. Diese Schirientscheide haben Giubiasco aber aggressiver gemacht und nun feierten sie jeden Punkt noch frenetischer. Trotzdem zogen wir von 13:15 auf 19:17. In der Schlussphase waren wir aber wieder zu wenig konsequent und die aufgeheizten Tessinerinnen machten bei 25:23 den Sack zu.  

Am 19.11. spielen wir um 16 Uhr in Glarus gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn von uns. Dieses Spiel ist sehr wichtig, da wir die Teilnahme an der Playoffrunde anstreben. Am 26.11 steht der Rückrundenstart mit einem weiteren Auswärtsspiel in Ruswil um 17 Uhr auf dem Programm. Das nächste Heimspiel findet dann erst wieder am 3.12 um 16 Uhr in der Säli-Turnhalle gegen den VBC Aadorf statt.

 

Ein Sieg und eine Niederlage am Doppelwochenende  

Das Spiel am Freitagabend, den 4.11. gegen Volley Toggenburg ist schnell erzählt. Auf dem Blatt schien es ein Spitzenspiel zu geben (Zweiter empfängt Ersten). Leider sahen die zahlreich erschienenen Zuschauer in der Bahnhofshalle alles andere als ein Spitzenspiel. Ein viel zu hektisches Spiel von Anfang an, gespickt mit unnötigen Fehlern auf beiden Seiten, verunmöglichte einen normalen Spielaufbau. Die beiden ersten Sätze waren knapp (23:25 und 22:25) und mit etwas weniger Eigenfehler hätten wir auch diese beiden Sätze für uns entscheiden können.

Im dritten Satz war komplett der Wurm drin und wir waren zwischenzeitlich 7:12 bzw. sogar 7:15 im Hintertreffen. In der Mitte des Satzes flammte bei uns kurz noch Hoffnung auf, als Domi eine Serviceserie lancierte. Leider war die Hoffnung nur von kurzer Dauer und Volley Toggenburg gewann auch den dritten Satz 25:19 und somit das Spiel 3:0.  

Am Sonntag trafen wir in einem Auswärtsspiel auf den VBC Steinhausen. Sicher war das Spiel sehr speziell für Céline, da sie bis letzte Saison noch in Steinhausen spielte und sie auch noch ihre Schwester auf der anderen Spielfeldseite sah.  

Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel werden würde, auch wenn der Gegner sicherlich ein schwächeres Kader als noch letztes Jahr aufwies, da viele Stammstützen den Verein verliessen. Im ersten Satz wurden wir aber dennoch etwas von ihrem kämpferischen Spiel überrascht. Vor allem mit ihren gut platzierten Services hatten wir Mühe in der Annahme und somit im Spielaufbau. Der erste Satz verloren wir zu 22.

Auch der zweite Satz verlief aus unserer Sicht sehr harzig und wir hatten Mühe, unsere Angriffe im gegnerischen Feld zu versenken. Steinhausen kämpfte mit Herz und bei 17:21 schien auch der zweite Satz verloren zu sein. Wir wollten diese drei Punkte aber unbedingt und mit den Powerangriffen von Moena auf der Aussenposition – die wirklich alle wichtigen Punkte in dieser Crunch-Time verbuchen konnte - gelang es uns auch den Satz noch zu drehen und ihn mit 25:22 zu gewinnnen.

Rückblickend war der Gewinn des zweiten Satzes sicher matchentscheidend. Der VBC Steinhausen konnte nicht mehr reagieren und wir gewannen auch Satz drei und vier jeweils mit 25:18.

Wiederum war es toll, wie sich die jüngeren Spielerinnen super ins Team integrierten. Eirin mit Jahrgang 2001, stabilisierte mit ihrer ruhigen Art den Annahme- und Verteidigungsriegel, aber war dennoch stets präsent und erfolgreich im Ausgraben von schier unmöglichen Bällen. Auch Céline war eine erfolgreiche Punktesammlerin am Netz und Aline, die Michelle auf der Diaposition ersetzte, schlug die Bälle kaltblütig ins Feld bzw. liess die Blockerinnen mit ihren Blockouts verzweifeln.

Alles in allem war es eine souveräne Teamleistung am Sonntag und wir sind gespannt, wie das nächste Heimspiel (13.11 um 14 Uhr im Säli) gegen GSGV Giubiasco ausgehen wird.

 

Ein knapper Sieg gegen VBC Galina

Endlich konnten wir unsere Energie vom Einspielen und Einsmashen auf den Start des ersten Satzes übertragen. Wir führten schnell mit 2, 3 Punkten und konnten dies auch durch eine 5 Punkte-Serviceserie durch Sandra weiter ausbauen. Konzentriert standen wir in der Verteidigung und das Sideout-Spiel klappte gut. Im ersten Satz zeigten wir auf, dass wir nicht zu Unrecht an der Tabellenspitze stehen. Eine weitere Serviceserie von 6 Punkten durch Anna besiegelte früh den ersten Satz und auch durch viele Eigenfehler des Gegners konnten wir bei 25:16 die Seiten wechseln.

Nach diesem fulminanten Start kam aber leider ein kollektiver Einbruch. Die Eigenfehler, die Galina im ersten Satz gemacht hatte, machten wir nun im zweiten Satz. Die Annahme stand nicht stabil und auch die Angreiferinnen setzten die Bälle in den Block, ins Netz oder ins Out. Man konnte kaum glauben, dass dies das gleiche Team sein sollte, das im ersten Satz noch so dominant auftrat. Trainer Dusan wechselte dann auch ab Mitte Satz vier Spielerinnen aus, aber der Satz war mit 13:25 verloren.

In der 10 Minuten Pause wollte Trainer Dusan, dass wir darüber nachdenken, was jede einzelne Spielerin tun kann, damit wir wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren können.

Der dritte Satz startete sehr ausgeglichen. Das Spiel war geprägt durch lange Ballwechsel und spektakuläre Verteidigungsarbeit auf beiden Seiten. Verloren geglaubte Bälle konnten noch kurz vor der Bodenberührung mit der Hand gespielt werden und vielfach konnte dann im Anschluss auch der Punkt erzielt werden. Eine Serviceserie des Gegners, die 4 Punkte einbrachte, zwang Dusan bei 9:11 zu einem Timeout. Wir waren zum Teil wieder zu hektisch auf dem Feld und auch die Eigenfehlerquote konnten wir noch nicht wie gewünscht herunterschrauben. Eine weitere Serviceserie des Gegners, die sogar 6 Punkte einbrachte, bescherte unser zweites Timeout bei 14:19. In der Zwischenzeit wechselte Dusan Céline für Sandra auf der Aussenposition ein. Als wir auch bei 16:22 noch weit zurücklagen, kam Lea für Laura in der Mitte. Dies brachte sogleich neuen Schwung in unser Spiel und wir konnten bis 20:23 und 22:24 verkürzen. Ein wuchtiger Angriff von Galina’s Nummer 17 über die Diagonale besiegelte aber den zweiten Satzgewinn von Galina.

Wir waren nun 1:2 hinten und hatten den Rücken zur Wand. Die gleiche Startformation wie Ende 3. Satzes bescherte uns einen Blitzstart und wir lagen schnell 5:1 vorne. Dies zwang Galina zum ersten Timeout. Galina schien sich in der kurzen Pause wieder zu sammeln und sie schlossen wieder zu uns auf. Immer wieder punktete unser Küken Céline mit kluggespielten Bällen und auch in der Annahme stand sie stabil. Lea zog den Block auseinander und war in der Verteidigung sehr präsent. So konnten wir mit 18:10 davonziehen und den Satz mit 25:17 abschliessen.

Die Zuschauer fanden sich Anfang 5. Satzes in einem Déjà-vu. Denn auch im 5. Satz lagen wir sogleich 5:1 vorne. Immer besser konnten wir die harten Angriffe der Nummer 17, die letztes Jahr noch bei Aesch Pfeffingen in der NLA gespielt hat, abwehren und im Gegenangriff zu einem Punkt kommen. Wir konnten durch einen konzentrierten Spielaufbau und gute Verteidigungsarbeit 10:6 in Führung gehen. Galina wechselte in dieser Phase Spielerinnen aus. Wir konnten dann aber auf 12:9 davonziehen und den Satz 15:10 und somit auch das Spiel gewinnen.

Das Positive dieses Spiels – neben einem weiteren Sieg und 2 Punkten – ist die Tatsache, dass - auch wenn nicht die Stammsechs auf dem Feld steht - der Spielaufbau gelingt und wir ein starkes Kollektiv haben. Dies wird in einer schwierigen Phase in der Meisterschaft Gold wert sein. Domi wurde erneut zur besten Spielerin gewählt und durfte liechtensteinische Fürstenhütchen entgegennehmen. Herzliche Gratulation!

Das nächste Heimspiel findet am Freitag 4.11 um 20:30 Uhr in der Bahnhofshalle gegen Volley Toggenburg statt! Seid dabei :-)

 

Kämpferische Leistung wird mit 3 Punkten belohnt

Wir wussten vor dem ersten Auswärtsspiel gegen VBC Aadorf, dass wir uns auf ein spannendes Spiel einstellen müssen. Schon am Vorbereitungsturnier in Chur schenkten wir uns nichts und verloren damals knapp in zwei Sätzen (23:25 und 25:27).

 

Wie auch im letzten Spiel gegen Ruswil starteten wir ein bisschen verhalten in die Partie. Aadorf strotzte vor Selbstvertrauen und zeigte uns dies auch in den ersten Ballwechseln. Zu Beginn immer mit einem kleinen Punkterückstand, konnten wir Mitte des 1. Satzes besser ins Spiel finden und beim ersten Timeout von Aadorf 16:13 in Führung gehen. Das Spiel war gespickt mit powervollen Angriffen auf beiden Seiten. Dank unserer guten Annahme und Defense konnte Domi auch immer wieder unsere Mittespielerinnen einsetzen und somit den Aadorfer Block auseinanderziehen. Bei 21:15 schien die Sache gelaufen. Die kämpferischen Aadorferinnen machten aber nun 4 Punkte in Folge und es stand nur noch 21:19. Im Timeout sammelten wir unsere Kräfte wieder und konnten den ersten Satz durch einen kluggespielten Longline Angriff von Sandra 25:20 gewinnen.  

 

Im zweiten Satz starteten wir konzentriert und abgeklärt. So stand es bald 4:0 für uns und der Trainer von Aadorf sah sich gezwungen bereits jetzt ein Timeout zu nehmen. Die Partie war weiterhin geprägt durch powervolle Angriffe auf beiden Seiten. Am Ende des Satzes konnten wir uns wieder absetzen und gewannen 25:19.

 

Durch diese zwei Satzgewinne hatten wir einen Punkt auf sicher. Doch das Spiel machte Spass und wir wollten definitiv mehr. Trainer Dusan warnte uns jetzt nicht nachzugeben und weiterhin Vollgas und mit Köpfchen zu spielen. Leider konnten wir das im Spiel nicht richtig umsetzen, da auch Aadorf wieder stärker auftrat. Bei 8:11 war der Abstand noch nicht so gross, plötzlich stand es aber 12:16. Trainer Dusan peitschte uns aber im Timeout wieder nach vorne und siehe da, es stand nach einigen Ballwechseln nur noch 17:19. Der Satz- und somit der Matchsieg war in Reichweite. Leider schlichen sich nun unnötige Fehler in unser Spiel und somit verhalfen wir Aadorf zu ihrem ersten Satzsieg (18:25).  

 

Wir wollten unbedingt diesen Sieg! Der Start in den 4. Satz verlief aber nicht wunschgemäss. Schnell waren wir 1:4 zurück, da Aadorf nun mit der Brechstange angriff. Sie schlugen mit voller Power in unseren Block – aber meistens war es dann ein blöder Blockabpraller, der auf unsere Seite fiel. Wir liessen uns aber nicht beeindrucken und setzten sie weiterhin mit unserem Service unter Druck. Da wir aber gut in der Annahme und in der Defense arbeiteten, konnte Domi die Bälle überallhin verteilen. Immer wieder punkteten wir über Aussen mit harten Angriffen zwischen oder neben Aadorfs Block, oder in der Mitte mit schnellgespielten Bällen. Bei 13:15 und 14:19 nahm Aadorf je ein Timeout. Der Bann schien aber gebrochen zu sein, denn Aadorf machte in der Folge nur noch einen Punkt und somit konnten wir unseren zweiten Sieg im zweiten Spiel feiern. Domi wurde noch als MVP gewählt, herzliche Gratulation!  

 

Nächste Woche werden wir nach Liechtenstein reisen und spielen um 18 Uhr gegen Galina Schaan.  

 

 

Erster Spieltag bringt die ersten 3 Punkte

 

Endlich ging es los in der Meisterschaft und ein erstes Heimspiel in der Säli-Turnhalle stand an diesem Samstag 15.10. um 16 Uhr bevor. Die letzten Wochen konnten wir intensiv an unserem Zusammenspiel trainieren, da doch die eine oder andere Spielerin neu zum Team gestossen war.

 

Beide Teams starteten eher verhalten ins erste Meisterschaftsspiel. Die anfängliche Nervosität konnten wir aber schnell ablegen und erstmals von 3:3 auf 7:4 davonziehen. Dadurch, dass unsere Annahme sehr stabil war, konnten wir ein variantenreiches Spiel aufziehen und den gegnerischen Block vor Schwierigkeiten stellen. Bei 13:7 nahm der Gegner erstmals ein Timeout. Dies half aber nur bedingt, da wir beim zweiten Timeout von Ruswil schon mit 17:8 vorne lagen. Mit druckvollen Services war Ruswil schon in der Annahme gefordert und wir konnten auch im Angriff mit Power, ob über die Aussenlinien oder über die Mitte, reüssieren. So stand es schnell mal 24:16 für uns. Eine klare Sache eigentlich. Plötzlich wurden aber die Services von Ruswil stärker und wir hatten Mühe, den Ball zur Zuspielerin zu bringen. So stand es dann auch nur noch 24:20. Mit einem Ruswiler Servicefehler konnten wir dann aber doch noch den ersten Satz der neuen Saison bejubeln.

 

Der zweite Satz war bis 15:15 sehr ausgeglichen. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch und viele schöne Angriffspunkte konnten auf beiden Seiten erzielt werden. Leider waren tolle Abwehraktionen auch immer wieder geprägt von Missverständnissen, bei denen keine Spielerin die Verantwortung übernehmen wollte. Mit einer starken Serviceserie unsererseits konnten wir uns aber ein bisschen absetzen. Der Gegner reagierte auf das 18:15 und nahm das erste Timeout. Wir liessen uns aber nicht beeindrucken und zogen weiter davon und bei 23:18 für uns nahm Ruswil ein weiteres Timeout. In der Folge konnte Ruswil keinen Punkt mehr machen und somit war auch der 2. gewonnene Satz Tatsache.

 

Diesen Schwung vom zweiten Satz nahmen wir gleich auch in den dritten Satz mit. So stand es schon früh 6:1 für uns und Ruswil wurde gezwungen unseren „Flow“ mit einem Timeout zu durchbrechen. Vorerst gelang es ihnen aber nicht Punkte aufzuholen. Beim Stand von 12:8 und 20:13 nahmen wir zwei Spielerinnenwechsel vor, die sogleich frischen Wind in unser Spiel brachten und wir konnten weiterhin mit druckvollen Angriffen und variantenreichem Spiel überzeugen. Nach einer Stunde und 6 Minuten konnten wir dann den verdienten 3:0 Sieg feiern und das erste 3-Punktefoto der neuen Saison machen!

 

Nächste Woche wird dann auch Céline ins Geschehen eingreifen und Lea hoffentlich wieder gesund sein, wenn es heisst, gegen ein aufstiegswilliges Aadorf in einem Auswärtsspiel bestehen zu können.

Beim Vorbereitungsturnier in Chur haben wir gegen Aadorf 25:27 und 23:25 ganz knapp verloren. Es wird also ein spannendes Spiel und wir setzen alles daran, dass wir als Sieger vom Platz gehen.

 

Merci für eure Unterstützung im Säli und wir würden uns freuen, euch beim nächsten Heimspiel am 4.11 (FR) um 20:30 Uhr gegen Volley Toggenburg in der Bahnhofshalle begrüssen zu dürfen.

                                                                                                                                                                                                  

                                                                                                                                                                                                   Laura Marxer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Training

Freitag 28.07.2017
20:00-22:00 NLB Damen
Alpenquai 4
Mittwoch 02.08.2017
20:00-22:00 NLB Damen
Bahnhof 2

Sponsoren NLB

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Bandensponsoren:

         

 

 

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